JOIX


Auf dunklen Tanzflächen entfaltet JOIX' Musik ihre volle Wirkung. Voluminöse Bässe, treibende Rhythmen und Klänge jenseits des Gewohnten kennzeichnen seinen Sound. Vergeblich sucht man bei ihm vorgefertigte Soundbibliotheken oder standardisierte Presets. Seine Musik ist nicht nur tanzbar, sondern auch vielschichtig und vielfältig genug, um einfach nur gehört zu werden.

Über jeden Zeitgeist hinweg, liegt für JOIX die Essenz elektronischer Tanzmusik in den Stammes- und Tanzritualen, die seit über 25.000 Jahren Teil der Menschheit sind. Sein Sound lässt rote Erde unter den Füssen spüren, türmt am Horizont Sanddünen auf und bricht das Echo an steilen Bergwände. Nächtlicher Urwald vereinigt sich mit Wogen, die aus der Tiefe des Ozeans heran rollen.

JOIX' musikalischen Einflüssen stammen von unterschiedlichen Techno-Produzenten aus Detroit, Berlin und Frankfurt und reichen zurück in die Techno-Szene zu Beginn der 90er Jahre. Heute in Mannheim beheimatet, ist der industrielle Kontext unverkennbar ein Teil seiner Musik. Musikkultur war und ist immer auch Ausdruck ihrer Zeit und Techno ist die Musik des Maschinenzeitalters. In der Kopplung analoger Maschinen eröffnet sich ein unendlicher Raum, ein Raum, in dem JOIX der Erforschung neuer Klänge im Spannungsfeld von Mensch und Maschine nach geht.

Grundlage seiner Musik sind analoge Modularsysteme, Synthesizer und Drummachines. Sie geben seinem Sound ihren charakteristischen warmen, voluminösen Klang, dem zufällige subliminale Schwankungen eine einzigartige Lebendigkeit verleihen.

Bei seinen Auftritten verwendet JOIX ein Mini-Modularsystem, Didgeridoo, Effekte, und Keyboards sowie Mikrophone um live gespielte Instrumente an sein Modularsystem anzuschliessen. Laptops ermöglichen es ihm Sounds ein zu setzten, die er Studio entwickelt hat und die zu komplex sind um auf einem Mini-Modular-System erzeugt zu werden.

Besonderheit von JOIX' Auftritten ist ein Didgeridoo, das er mittels Facebass an sein Mini-Modularsystem anschliesst. Was beim Spielen eines Didgerdidoo entsteht, hört in vollem Umfang nur der Spieler selbst, denn der Schädelknochen wird zum Resonanzkörper und der Mundraum ist Teil der schwingenden Luftsäule. Ein Facebass ist in der Lage diese Schwingungen auf nehmen und über sein Mini-Modualrsystem angeschlossen, lässt sie JOIX das Publikum miterleben.

In JOIX' Musik verweben sich uralte Rhythmen mit dem Klang des Maschinenzeitalter und nehmen Hörer und Tänzer mit auf eine hypnotische, zeitlose Reise.


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Moogulator


Moogulators Musik zeichnet ein Stil ganz eigener Strukturen und Sounds aus. Sounds, die erst dann, immer erst im Moment des Spielens erzeugt werden. Strukturen, die erst beim Spielen dieser Sounds und aus diesen Sounds heraus entstehen.

Die Einflüsse in Moogulators Musik reichen von IDM, EDM, D&B, Glitch und Synthpop, über Industrial und New Wave bis hin zu Filmsounds und Neuer Musik. Dabei lässt sich Moogulators Stil nie in ein bestimmtes Genre einordnen oder gar in ein festes Programm zwingen: Es sind vielmehr die Menschen und Stimmungen im Raum, die ihn bei seinen Auftritten leiten.

Diese unterschiedlichen Einflüsse übersetzt Moogulator in elektronischen Klang: Auf Pattern basierend, mit einzellnen Geräuschen beginnend, entrollen sich Klangteppiche. Klangteppiche, die zunehmend komplexer werden und akustische Räume auffalten, Räume in denen der Hörer eingeladen wird, seine eigenen Klangwelten im Ohr wachsen zu lassen. Trocken knisternde Maschinengeräusche, bedrohlich hallende Rhythmen und metallene Synthesizer-Sounds bewohnen diese Welten ebenso, wie geruhsam und melancholisch dahin schreitende Soundflächen.

Um den auf dem Boden sitzenden Experimental-Musiker versammeln sich während seiner Auftritte bunte Maschinen, deren Funktionen und Wirkungen aus Augenhöhe zu beobachten sind. In Handarbeit entsteht zwischen skurrilen blinkenden Elektroinstrumenten Musik, die immer Experiment ist und eine Hingabe an den Moment.

In Moogulators Musik findet sich der Hörende wieder, in Räumen aus Klang zum Zuhören und Musik zum Mittanzen.


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Spektrum Mensch


Spektrum Mensch ist ein Experimentator des Klangs und Webmeister filigraner Klanglandschaften. Seine Musik ist melodiös-sphärisch und doch rhytmisch-erdverbunden. Einfache Rhythmen spinnen Netze feiner Linien und Strukturen, in die sich nach und nach Klänge, Melodien und weitere Rhythmen streuen. Rhythmen versetzten sich zueinander, Klangflächen überlagern einandern und rhythmisch-melodiöse Klanglandschaften erwachen zum Leben. Mal drängt seine Musik vorwärts, mal träumt sie verspielt dahin.

Die musikalischen Einflüsse von Spektrum Mensch erstrecken sich über klassischen Techno, Trance, Ambient, House und nicht zuletzt einer guten Portin Experimental. Aus diesen Unterschiedlichen Stilrichtungen entsteht ein ganz eigener, in sich ausgesprochen homogener Sound ohne zeitliche Bindung.

Spektrum Mensch produziert auf mono- und polyphonen analogen Synthesizern der 70er und 80er, wie dem Multimoog oder Juno 60 und sie geben seiner Musik ihre unverkennbare Weichheit und Klarheit. Rhytmussampels kommen aus klassischen „303“ oder „909“. Verschiedenste gewöhnliche und ungewöhnliche Geräusche seines Alltages zeichnet er mit Mikrophonen auf, wie das knarren eines Stuhls, das Geräusch beim abreissen eines Stück Klebebandes oder das Summen einer Fliege. Diese Klänge und Geräusche überlagern sich, verändern einander und sind in ihrem Ursprung oft nicht zu erkennen.

Bei seinen Auftritten laufen die im Studio entwickelten Sounds von einem Laptop. Sie gehen als getrennte Soundspuren über 8 Ausgänge in ein Effektgerät, werden dort von ihm variiert, verändert und an die jeweiligen Auftrittssituation angepasst. Daraus entstehen Sets, die in Länge, Intensität und Dichte stehts variieren.

Doch immer ist die Musik von Spektrum Mensch ausgesprochen tanzbar und nimmt Menschen mit auf eine Reise, bei der das Tanzen eine Wanderung durch Klanglandschaften ist.
Möchte man Spektrum Mensch's Musik malen, bräuchte man dazu Licht. Was dann sichtbar würde, wäre blauer Sonnenschein bei Nacht, hier und da bedeckt mit einer Spur Mondglitzern.


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